Nach einer zweistündigen Webrecherche bin ich überzeugt: Als Groupware-Lösung für mittelständische Unternehmen ist Open-XChange eine bessere Investition als Micrsosofts Exchange Server.

    bilder/Xchange520.jpgsrc=

    Warum? Nun, OpenXChange ist zwar OpenSource, jedoch gibt es eine kommerzielle Variante, die Advanced Server Edition, zu der man Installationssupport und einen Wartungsvertrag erhält, die jedoch weit unter den astronomischen Preisen für Microsofts Exchange-Software bleibt. Eine grob berechnete Übersicht:

    OpenXChange MS Exchange
    Server 2003
    5 User 299 Euro
    inkl. Support
    ab 1.435 Euro
    25 User 850 Euro
    inkl. Support
    ab 2475 Euro

    Weiterer Vorteil der Bezahlversion von OpenXChange ist die Kompatibilität mit kommerzieller Desktop-Kommunikations-Software wie Outlook und Entourage. Zugleich kann OpenXchange (die Natur der Sache) beliebig konfiguriert und durch freie Module erweitert werden. Selbstverständlich können Linux-Kommunikatoren (Kontakt und Evolution) auch mit dem XChange-Server anbändeln.
    Eine Online Demo der komfortablen Web-Oberfläche überzeugt: Die Funktionen sind sauber implementiert:

    • E-Mail-Kommunikation (inkl. AJAX-basiertem Webclient)
    • Kalender mit Terminverwaltung (iCal-Standard)
    • Dokumentenmanagement
    • Wiki und Portalseite
    • Anbindung an MS Outlook
    • Webserver
    • Datenbank
    • Backuptool, Anti-Virus, Anti-Spam

    Installiert wird Open-XChange auf einem Linux-System. Das kann ein lokaler Server oder ein Webserever sein, man braucht natürlich schon mehr als nur Webspace. Ein dedizierter Server (virtuell oder physisch) muss es schon sein.
    Ein Vorteil für erfahrene Admins: Es gibt natürlich auch Gratispakete, das nur noch an die entsprechende Umgebung angepasst werden muss. Und das ist dann tatsächlich gratis. Im OpenXchange-Forum habe ich ein CD-Image einer Out of the Box Version mit Zusatzmodulen gefunden.

    Noch besser ist es, als Unternehmen am Beta-Programm der OpenXChange Express-Edition teilzunehmen. Man erhält den ersten Release Candidate frei zum Download. Dann: Einfach von CD installieren, Zugänge einrichten und los geht’s. Die Konfiguration darf da ruhig eine Woche dauern Die Installation von CD ist dialoggeführt und nicht schwerer, als Windows XP aufzuspielen. Ein Segen, wenn man sich die monetäre Ersparnis ins Bewusstsein ruft.

    1und1 nutzt bereits OpenXchange für ein gehostetes Mietangebot, das heisst dann 1und1 XChange. Immerhin noch relativ günstig, aber die laufenden Kosten sind doch sehr hoch, da pro User abgerechnet wird.

    Sieht so aus, als ob das Vista-Debugging abgeschlossen ist. Die Microsoft Entwickler haben Zeit zum Spielen, und sind diesmal mit der Nase ziemlich weit vorne. Es gibt schon einen Prototyp der neuen Benutzeroberfläche Microsoft Surface zu bewundern:

    Ein Coffetable Desktop?. Die Technik dahinter basiert auf Windows Vista: Im Innern des Couchtisches steht einfach ein Rechner. Unter der Acrylglasoberfläche finden wir ein 30-Zoll-Display mit Berührungsempfindlichkeit, und darunter erkennen fünf Kameras, ob ein Gegenstand auf der Oberfläche liegt oder nicht. Um diesen zu identifizieren, ist bislang noch ein Barcode notwendig.

    Surface erinnert mich übrigens an diese Studie von 2006, den BumpTop 3D Desktop:

    …Microsoft geht aber einen Schritt weiter. Die vollständige Produktdemo auf einer smarten Flash-Microsite gibt es hier.
    Innovationen müssen also nicht immer Apples Job sein.

    Das ist einfach nur zum Schiessen:

    [youtube:http://www.youtube.com/watch?v=qHO8l-Bd1O4]

    mal wieder via duesentrieb.org

    Die Organisation archive.org hat es sich zur Aufgabe gemacht, regelmässig eine Momentaufnahme des Webs auf ihre Festplatten zu speichern. Weltweit kann jedermann darauf zugreifen. Welche amüsanten Fundstücke man da fndet, bleibt dem eigenen Interesse überlassen. Ich habe mal nach folgenden Global Playern gesucht, die seit mehr als 10 Jahren im Web präsent sind:

    Kleine Liste von archivierten Königsseiten:

    probiert es selber aus: Take me Back!

    Wer wie ich häufig an verschiedenen Rechnern arbeitet, kennt die Probleme:

    • Man findet nicht überall dieselben Programme vor
    • Mails, die zuhause schon als gelesen markiert sind, müssen nochmal heruntergeladen und kontrolliert werden
    • Der Browser hat im Büro andere Einstellungen, z.B. was RSS-Feeds und Lesezeichen angeht.

    Abhilfe schafft ein teures Laptop. Das kann ich jeden Tag mit mir herumschleppen und habe demnach an allen Orten dieselbe Konfiguration. Nachteil: Verhält sich äusserst sperrig in der Strassenbahn droht permanent verloren zu gehen.

    Die bessere Lösung: Ein USB-Stick mit etwa 1 Gigabyte (erhältlich für unter 25 Euro) und ein paar gute Programme, die portabel funktionieren, sogenannte Stickware. Was das ist? So beschreibt es Wikipedia:

    Software für Microsoft Windows, die ohne vorherige Installation lauffähig und klein genug ist, um auf ein Wechselmedium zu passen. Der Name Stickware rührt daher, dass das häufigste dafür eingesetzte Wechselmedium der USB-Stick ist. [...] Diese Programme lassen sich im Normalfall genau so gut von einer Festplatte oder von einem CD/DVD-Laufwerk aus starten.

    Oft sind Portable Apps angepasste und abgespeckte Versionen von konventionellen, installationsbedürftigen Programmen, denen dann das Prädikat Portable vorangestellt wird, etwa Portable Firefox.

    Ich habe schon seit Monaten die portable Version von Mozilla Thunderbird auf dem Stick. Ein Segen: Ob auf dem Laptop der Freundin, im Büro oder während des Wochendbesuches bei meinen Eltern: Ich stecke den Stick ein, und ein Doppelklick auf “Thunderbird.exe” öffnet das Email-Programm mit allen individuellen Einstellungen und bisher heruntergeladenen Mails. Funktioniert auf allen Windows-Systemen.

    Hinzugekommen ist für mich:
    Portable Gimp, ein Open-Source-Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop. Es ist nicht ganz so komfortabel und professionell, aber zum schnellen Editieren von Photos und Erzeugen von Grafiken reicht es allemal.
    Und natürlich Filezilla Portable, ein umfassender FTP-Client. Macht Sinn, um Änderungen an Websiten zeitnah durchführen zu können.

    Auch wenn Apple jetzt endlich den Handy-Markt aufräumt, mir hat ja in dem Zusammenhang folgendes Video sehr gut gefallen:

    via ViralVids

    Veranschaulicht sehr schön, worin sich Apple und Microsoft elementar unterscheiden. Einfachheit & Übersicht kontra Vielfalt an verwirrenden Funktionen. Microsoft hat natürlich auch Vorteile, 91% aller Weltrechner sind Windows-Rechner, das vereinfacht Software-Standards und Anforderungen ans Personal (Stichwort MS-Office-Kenntnisse, Hardware-Know-How etc.).

    Dennoch: Apple ist der Hase, Microsoft der Igel. Auch eine schöne Gegenüberstellung ist bei preagnanz.de zu finden.

    Und das neue Telefon ist mit Sicherheit ein grosser Wurf, es vereinigt so schön so vieles; und das wollen heutzutage alle haben. Schade, dass Weihnachten noch 11 Monate hin ist.

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