Seit Montag bin ich Administrator bei Crumpler Germany. Mein lieber Scholli, ein guter Job. Nicht, weil ich den ganzen Tag Kaffee trinken kann: Im Gegenteil, ich hab eher zuviele Projekte zu betreuen. Ins Detail gehen wäre indiskret. Es geht ja heute auch um mich, denn dieser Job ist ein Meilenstein.
In Kürze ein kompakter Abriss über die letzten Schritte in meinem Leben:

  • Juni 2005: Start meiner Umschulung zum IT-Systemelektroniker
  • Oktober 2005: Ehrenamtliche Administration der Internetzugänge im Berufsförderungswerk Michaelshoven, Köln
  • Dezember 2005: Selbständigkeit: IT-Service, Webdesign
  • April 2006: Neuer Auftrag- und Praktikumgeber fh-konzept GmbH
  • Juni 2007: Prüfung zum IT-Systemelektroniker
  • Juli 2007: IT- und Datenbankadministration für Crumpler Serious

Die langwierigen Vorbereitungen, das Engagement in der Freizeit, die Überstunden: Das alles hat sich gelohnt. Vor drei Jahren -jetzt kann ich’s ja sagen- war ich pleite und arbeitslos. Der Alltag bestand aus schlecht bezahlten Quereinsteiger-Jobs, dazu kam die miese Konjunktur und Arbeitgeber, die selber pleite gingen. Ich war am Boden.

Da meine Bewerbungsphase im konjunkturellen Aufwind stattfand, konnte ich mit Eleganz bei meinem Favoriten des Stellenmarktes landen. Crumpler stellt Taschen für alle Zwecke und aller Colör her. Das Frimenimage ist bewusst frivol. Ein Aroma von Freibeutertum zieht sofort in meine Lungen, wenn ich die Halle im belgischen Viertel zu Köln betrete.

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Geil ist aber für mich: Ich versorge in Zukunft das globale Firmennetz mit den richtigen Schnipseln aus verteilten Datenbanken. Ich programmiere Skripte, bringe MACs und PCs zusammen: Ich bin der gute Geist des Ethernet. Das macht mich stolz.

Und das ist auch gut so.

Morgen gibt’s hier wieder Unterhaltung.