Nachdem ich im Jahr 2001 mit einer Ein-Mann-Firma für 3D-Design pleite gegangen bin, habe ich das Thema 3D eigentlich vorerst aus meinem Berufsleben verbannt. Die Einstiegshürde in Form von Lizenzkosten für vernünftige Software war einfach zu hoch (je nach Bedarf: Maya, 3ds max (mittlerweile von Autodesk geschluckt), Cinema 4D und viele mehr).
Sehr erfreut las ich vor zwei Wochen einen Beitrag bei duesentrieb.org über den freien Animationsfilm The Elephant’s Dream, hergestellt mit dem OpenSource-3D-Modeller Blender. Tolle Sache: Der Film ist professionell.
Meine Neugier wurde grösser, und ich konnte sie auf der Seite des Blender Festivals 2005 schliesslich stillen. Schöne Kurzfilme, von Fortgeschrittenen und Anfängern. Klick hier für meinen Favoriten. Auch 2006 gibt es ein Fetsival, auf die Ergebnisse bin ich gespannt
Wer für kleine Animationen (z.B. einen sich drehenden Globus o.ä.) eine zuverlässige Software sucht, die für wachsende Fähigkeiten auch mehr Funktionen bietet, ist mit Blender definitiv gut bedient. Ich habe zum Einstieg das Tutorial “Gesicht” beackert, das Ergebnis hatte ich nach 20 Minuten. Klar, gewisse Vorkenntnisse hab ich, aber durch eine ständig wachsende Webcommunity bekommt jeder Gratis-Fortbildungsmöglichkeiten. Lasst euch durch die komplexe Oberfläche nicht täuschen, mit einem guten Tutorial kommt man da schon durch. Einfach machen.
Und hier das Gesicht (wie gesacht: 20 Minuten):

Was Anspruchsvolleres kommt dann später.
Love me Blender.
Dec 10
Sunday, December 10th, 2006| 5:49 pm | Filed under opensource, software.
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