Ich hatte diesen Montag das grosse Glück, die neue ZDF-Serie “Ijon Tichy Raumpilot” zu erzappen. Sie basiert auf den Sterntagebüchern und anderen Werken des vor einem Jahr verstorbenen Science-Fiction-Propheten und totalem Spinner Stanislaw Lem, den ich im übrigen seit meinem 14. Lebensjahr sehr verehre.
Und siehe da: Man kann die gute alte Glotze wieder einschalten. Kein dämlicher Comedy-Scheiss a la Privat-TV, nein, amtlich-rechtliche Dada-Satire. Im Low-Budget-Verfahren mit viel Schmiss und Schweiss produziert, ohne Computer-Renderings, nur mit Modellen aus alten Thermoskannen und Kostümen aus Sushi-Algen. Gedreht wurde in einer Berliner Altbauwohnung, und MTV-Eyecandy Nora Tschirner spielt Tichys süsse Assistentin, die Analoge Halluzinelle.
Sieht ein bisschen aus wie ne Mischung aus Raumschiff Orion und Sesamstrasse. Tichys künstlicher polnischer Akzent stört ein wenig, da hätte man ruhig einen echten Polen nehmen können.
Naja, seht selbst: Montags, ZDF, ca. 23.15h (ein paar Sendetermine weichen ab).
[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=iJjqnAheMDc]
Und auf keinen Fall verpassen darf man die Folge 4: “Der futurologische Kongress” am 23.04.2007, 23:55h
Mar 29
Thursday, March 29th, 2007| 2:44 pm | Filed under fun, media.
1 Comment Ijon Tichy: Endlich Fernsehen!
classless
April 5th, 2007 at 11:16 am
1Pro und Kontra:
http://www.classless.org/2007/04/03/lem-und-tichy-fur-nichtpuristen/
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