Bisher habe ich Twitter tatsächlich als banales Palaver abgetan. Und überzeugt bin ich davon immer noch nicht. Zu sehr nervt mich bereits jetzt der Anteil an Informationsmüll im Web und die ständige Ablenkung am Rechner durch Email RSS-Feeds und Flickr Ipernity.

Allerdings lese ich heute, dass alle 150 Plätze des Barcamp Cologne innerhalb neun Stunden vergeben waren. Warum? Weil die Early Adopters über den Zwitscherkanal rechtzeitig informiert wurden, dass die Teilnehmerlisten offen sind. Fraglich ist nur, ob die 150 schnellsten Teilnehmer auch die 150 pfiffigsten sind. Aber darüber rede ich jetzt nicht.

Zweifel habe ich noch, denn ich halte nichts von der allgemeinen Kommunikationssucht. Obwohl ich stark gefährdet bin. Ich habe die Menschen vor Augen, die am Flughafen nach Ankunft zuerst Emails über ihren Handheld checken. Dann bin ich froh, noch eine Vorliebe für Oma’s Blickkontaktmethode zu haben.

Dennoch: Ich probiere Twitter aus und freue mich über Kontakte. Hier bin ich.

Eine kleine Leseliste für Leute, denen Twitter noch unheimlich ist:

Ich bin noch skeptisch….

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