Dem Urgestein des Internets schwimmen in USA und Deutschland die Felle weg: Laut eines Artikels der Süddeutschen (gratis nur über jetzt.de) sind unter den 20 Mio. Ebayern mittlerweile 10 Mio. Karteileichen. Gründe dafür sind Powerseller und die hohen Gebühren, die Ebay mit jedem Verkauf einstreicht. Diese wurden Anfang 2007 erhöht.

http://martinterber.com/bilder/ebay.jpgsrc=

Hier der Artikel:
Der Erfolg von Ebay nimmt rapide ab
In den “Schlüsselmärkten” USA und Deutschland haben die Analysten Mark Mahaney und Metthew Reichek eine “deutliche Verlangsamung” der profitablen Entwicklung festgestellt. Angesichts neuester Zahlen klingt das noch euphemistisch. Die Ergebnisse der Analysten vom 26. Juni belegen, dass die Angebote auf der deutschen Homepage im Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres um 15 Prozent zurückgegangen sind.

Die Gründe sind schnell zusammengezählt:

  • Es werden immer weniger günstige Artikel (Bücher, CDs) angeboten, weil vom sowieso geringen Umsatz Gebühren abgerechnet werden müssen.
  • Häufig erhält man Neuware im Laden (oder einen anderen Webshop) für annähernd denselben Preis – oder gar günstiger.
  • Mehr Konkurrenz: Die Kleinanzeigen-Blätter und Regionalzeitungen haben nachgezogen und sind mit ihrem Angebot ins Netz gegangen.
    Beispiel: Kölner Stadtanzeiger – kalaydo.de
  • Nicht zuletzt hat Ebay mit dem antiquierten Gebührenmodell eigentlich keinen Platz in der vorherrschenden “All for free“-Athmosphäre des Web2.0
Tags: