Archive for January, 2007 Monthly Archives

    Ich bin stolz, euch mein neues Mixset präsentieren zu können: Now is the Thyme.
    Elektrisch. subfrequente Bässe, deep, dramatisch und melodisch.
    (Hier anhören oder downloaden)

    Wer sie noch nicht kennt: Hört euch auch meine älteren Mixsets an.

    Nur ein kleines Fundstück:

    [youtube:http://www.youtube.com/watch?v=6eLSEA16Zso]

    via Muschisuppe

    Hand heben, wer von euch ist ständig auf der Suche nach neuer Musik ist.
    Da hätte ich was für euch: Die erste Fassung meiner Linkliste zu coolen DJ-Mixen. Manche zum sofortigen Download, für andere müsst ihr euch einfach auf der verlinkten Seite weiterklicken. Alle redaktionell geprüft. Grösstenteils Electrohouse, House und Minimal Techno.
    [Edit:] Schaut euch auch meine 10 Podcasting Favorites an.

    Los gehts:

    Linkliste DJ-Mixsets:
    • Comtak aus New York: Eigenlich heisst der gute Mann Vadim Dostmann und beschäftigt sich trotz russischer Herkunft und 22 Jahre New York vor allem mit Elektronik aus deutschen Landen. Auch eigene Produktionen.
      Super Mix: Music for Dancing (Minmal Techno / Bitte weiterklicken).
    • Abwechslungsreich und ein gutes Gespür für Funk und House der alten Schule hat Zyron mit seiner Corner of Mixtapes: Hier gibt’s fast 40 downloadable DJ-Mixes, wo soll ich da anfangen?
      Der hier ist cool:
      Discogs Radio 1 Year Celebration. Elektronisch, instrumental, deep.

    Update: Lest auch den Bericht über Resident Advisor, dort gibt es Mixsets als Podcast zum Download.

    Wer wie ich häufig an verschiedenen Rechnern arbeitet, kennt die Probleme:

    • Man findet nicht überall dieselben Programme vor
    • Mails, die zuhause schon als gelesen markiert sind, müssen nochmal heruntergeladen und kontrolliert werden
    • Der Browser hat im Büro andere Einstellungen, z.B. was RSS-Feeds und Lesezeichen angeht.

    Abhilfe schafft ein teures Laptop. Das kann ich jeden Tag mit mir herumschleppen und habe demnach an allen Orten dieselbe Konfiguration. Nachteil: Verhält sich äusserst sperrig in der Strassenbahn droht permanent verloren zu gehen.

    Die bessere Lösung: Ein USB-Stick mit etwa 1 Gigabyte (erhältlich für unter 25 Euro) und ein paar gute Programme, die portabel funktionieren, sogenannte Stickware. Was das ist? So beschreibt es Wikipedia:

    Software für Microsoft Windows, die ohne vorherige Installation lauffähig und klein genug ist, um auf ein Wechselmedium zu passen. Der Name Stickware rührt daher, dass das häufigste dafür eingesetzte Wechselmedium der USB-Stick ist. [...] Diese Programme lassen sich im Normalfall genau so gut von einer Festplatte oder von einem CD/DVD-Laufwerk aus starten.

    Oft sind Portable Apps angepasste und abgespeckte Versionen von konventionellen, installationsbedürftigen Programmen, denen dann das Prädikat Portable vorangestellt wird, etwa Portable Firefox.

    Ich habe schon seit Monaten die portable Version von Mozilla Thunderbird auf dem Stick. Ein Segen: Ob auf dem Laptop der Freundin, im Büro oder während des Wochendbesuches bei meinen Eltern: Ich stecke den Stick ein, und ein Doppelklick auf “Thunderbird.exe” öffnet das Email-Programm mit allen individuellen Einstellungen und bisher heruntergeladenen Mails. Funktioniert auf allen Windows-Systemen.

    Hinzugekommen ist für mich:
    Portable Gimp, ein Open-Source-Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop. Es ist nicht ganz so komfortabel und professionell, aber zum schnellen Editieren von Photos und Erzeugen von Grafiken reicht es allemal.
    Und natürlich Filezilla Portable, ein umfassender FTP-Client. Macht Sinn, um Änderungen an Websiten zeitnah durchführen zu können.

    Für alle Web-Arbeiter: Es ist immer hilfreich, die Lesbarkeit des Contents zu erhöhen. Sehr dienlich in dieser Hinsicht sind kleine Icons neben entsprechenden Links, die auf die Art des Links hinweisen. Bei Ask the CSS Guyhabe ich einen einfachen Weg gefunden, es ohne Javascript oder zusätzliche img-Tags umzusetzen. Funktioniert mit IE7, Firefox und Safari. Um es für euch einfacher zu machen, habe ich das Tutorial im folgenden ins Deutsche übersetzt:

    Zuerst müsst ihr ein paar Icons erstellen, am besten im .gif-Format. Sie sollten alle dieselbe Grösse haben und transparenten Hintergrund. Beispiele:

    Beispiel 1 – Link zu PDF-Datei – HTML
    Folgende Zeile HTML-Code:

    generiert einen Link, der in etwa so aussieht:

    Beachtet, dass es keine Klassen, IDs oder ähnliches gibt, die diesen Link von anderen Links unterscheidet. Der einzige Hinweis, dass hier ein .pdf-Icon stehen sollte, ist die Dateiendung .
    pdf am Ende des a href-Tags. Mit neuen CSS-Selektoren, die von Firefox, Internet Explorer 7 und Safari unterstützt werden, kann man Styles anwenden, die sich auf die Werte innerhalb der Tag-Attribute beziehen (hier auf “files/holidays.pdf“)

    Beispiel 1 – Link zu PDF-Datei – CSS
    Wenn wir also im CSS folgendes auf den obigen HTML-Code anwenden:

    a[href $='.pdf'] {
    padding-right: 18px;
    background: transparent url(icon_pdf.gif) no-repeat center right;
    }

    müssten wir folgende Anzeige im Browser erhalten:

    Wie funktionierts? Die oben genannte CSS-Regel spricht alle Tags an, deren href -Verweis auf .pdf endet. Der Verweistext wird auf der rechten Seite mit ein wenig extra-Padding versehen und somit entsteht Platz für ein PDF-Icon, das als fest platziertes Hintergrundbild eingebunden wird. Das Dollar-Zeichen im CSS-Code ($) spricht hierbei die Dateiendung an. Da das href-Attribut den Wert “files/holidays.pdf” hat, trifft die CSS-Abfrage zu und das Icon wird neben dem Link dargestellt.

    Beispiel 2 – mailto: Links
    Ziemlich einfach bisher. Wie siehts mit dem mailto: Link aus? Schauen wir uns folgenden HTML-Code an:

    Dann weisen wir folgenden Style zu:

    a[href ^="mailto:"] {
    padding-right: 20px;
    background: transparent url(icon_mail.gif) no-repeat center right;
    }

    Beachte das “ Caret” Zeichen oder auch “ Zirkumflex” (^) in der CSS-Regel. Mit dem Caret und dem Gleichzeichen “^=” fragt man über CSS den Anfang des href-Links ab. Wenn dieser nun mit mailto: beginnt, trifft die CSS-Abfrage zu und das Email-Icon wird neben dem Link dargestellt.
    Und so sieht’s aus:

    Beipiel 3 – Popup-Links
    Entwickler, die den HTML-Code (Markup) vom Verhalten der Objekte trennen, sollten natürlich einen entsprechenden Bezeichner wählen, zum Beispiel class=”popup”:

    Dieser Klasse wird dann auf ganz herkömmliche Weise folgende Eigenschaft zugewiesen:

    a.popup {
    padding-right: 18px;
    background: transparent url(icon_popup.gif) no-repeat center right;
    }

    Diese CSS-Regel spricht alle a-Tags der Klasse “ popup” an. Der Linktext wird wie vorher auf der rechten Seite mit ein wenig extra-Padding versehen und wir erhalten Platz für ein Popup-Icon.

    Einen einzelnen Wert aus mehreren Werten herauspicken:
    Was aber, wenn dem Tag mehrere Klassen oder IDs zugewiesen sind?
    Wie hier:

    Die Klasse ist jetzt nicht mehr “ popup“, sondern “ popup specialstyle“, womit die oben genannte CSS-Regel nicht mehr greifen würde.Ein Lösung, sich einzelne Werte herauszugreifen, die durch Leerzeichen getrennt sind, ist folgende:

    a[class ~="popup"] {
    adding-right: 18px;
    background: transparent url(icon_popup.gif) no-repeat center right;
    }

    Die Tilde (Auf der deutschen Tastatur: AltGr und +) kombiniert mit dem Gleichzeichen spricht alle Klassen an, deren Bezeichnung den genannten Wert enthält, sofern er durch Leerzeichen begrenzt ist. Perfekt für unsere Zwecke”.

    Zusammengefasst: Diese Selektoren sind alles andere als neu, und die Liste ist bei weitem nicht vollständig. Aber der Internet Explorer 7 ist nun auf dem Markt, und mit diesen kleinen Schmankerln kann man dessen CSS-Fähigkeiten ausreizen. Firefox ist ja eh mustergültig.

    Hier gibt’s noch eine .zip-Datei, die ihr direkt von askthecssguy.com herunterladen könnt. An dem Link seht ihr dann auch das Icon, das ich für Dateien mit der Endung
    .zip,.doc und .pdf eingebunden habe.

    Der CSS-Guy hat noch mehr zu dem Thema geschrieben. Guckt ihr hier:
    Hyperlink Cues with Favicons.

    Während sich draussen Bäume und Markisen biegen und man sich über mangelnden Rückenwind nicht beklagen sollte, haben die klugen Stubenhocker schon mal dafür gesorgt, diesem Dekadenereignis einen ausführlichen Eintrag bei Wikipedia zu widmen.

    Den Screenshot habe ich gemacht, damit man sieht, wie rasch sich die Seite verändert.
    Eine Trivialität sticht sofort ins Auge: Dies ist ein privater Orkan, wie im folgenden zu lesen ist.

    Namensgebung

    Der Name des Sturmtiefs Kyrill kam dadurch zu Stande, dass eine bayerische Familie zum 65. Geburtstag ihrem Vater namens Kyrill eine Namenspatenschaft für ein Hochdruckgebiet schenken wollte. Da allerdings in ungeraden Jahren Hochdruckgebiete weibliche Namen bekommen, nahm man ein Tiefdruckgebiet.

    Quelle: Wikipedia

    Weitere Daten:

    • Spitzenböe: > 200 km/h
    • Betroffene Länder:
      Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Liechtenstein, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz, Tschechien, Ungarn.

    Auch wenn Apple jetzt endlich den Handy-Markt aufräumt, mir hat ja in dem Zusammenhang folgendes Video sehr gut gefallen:

    via ViralVids

    Veranschaulicht sehr schön, worin sich Apple und Microsoft elementar unterscheiden. Einfachheit & Übersicht kontra Vielfalt an verwirrenden Funktionen. Microsoft hat natürlich auch Vorteile, 91% aller Weltrechner sind Windows-Rechner, das vereinfacht Software-Standards und Anforderungen ans Personal (Stichwort MS-Office-Kenntnisse, Hardware-Know-How etc.).

    Dennoch: Apple ist der Hase, Microsoft der Igel. Auch eine schöne Gegenüberstellung ist bei preagnanz.de zu finden.

    Und das neue Telefon ist mit Sicherheit ein grosser Wurf, es vereinigt so schön so vieles; und das wollen heutzutage alle haben. Schade, dass Weihnachten noch 11 Monate hin ist.

    Eine Meinung, der man sich anschliessen muss. Das Editorial von octanecreative.com wählte die 20 schlimmsten Plattencover aller Zeiten:

    Eine kleine Auswahl hier:



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